Okt
26
2011
0

Drachenfest das 2.

Noch einmal mit Kind und Kegel, Jung & Alt
die letzten Sonnenstrahlen genießen !
Hast Du wieder Lust ?
am Sonntag, den
30-10-2011 ab 13:00 Uhr
Dich mit oder ohne Familie zu uns
auf die Olker Kopp (Gerade, hinter Windmühle)
zu gesellen, bei Kaffee und Kuchen, Herzhaftem und
Kartoffelfeuer ?
Und natürlich Drachensteigen !
Wenn Du einen guten selbstangesetzten Likör hast, oder einen
guten Kuchen oder etwas Herzhaftes backen kannst, so bring
dies mit, damit wir gemeinsam probieren und genießen können !
Regnet es aber Bindfäden, dann bleib besser zu Haus !

geschrieben von kr in: Allgemein |
Apr
29
2011
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Bürgerinitiative hofft auf Kalkstein-Abbauverbot bei Olk

Naturschutzaktion am Rechberg fortgesetzt – Vorstand gewählt

Die „Bürgerinitiative für Naturschutz, Tourismus und Naherholung“ hat zwar immer noch keinen „Gegner“, der sich offiziell als Investor eines Kalkstein-Steinbruchs (im Volksmund „Mega-Steinbruch“ genannt) geoutet hat, dennoch ist sie wachsam. Es bleibe die Unsicherheit durch die Festlegung des Gebietes als Rohstoffsicherungsgebiet im Landesentwicklungsplan (LEP), hieß es kürzlich auf der Mitgliederversammlung. Hier gelte es, im Sinne der Resolution des Gemeinderats Ralingen weiterzuarbeiten. Dieser hatte die Planungsgemeinschaft Region Trier gebeten, bei der Fortschreibung des LEP für die Region Trier für den Bereich des gesamten projektierten Abbaugebiets der Gemarkung Ralingen-Olk den oberflächennahen Abbau des Kalkgesteins nicht zuzulassen. Der einstimmig gewählte Vorstand der Bürgerinitiative setzt sich wie folgt zusammen: Sprecher: Klaus Ritter, Alfred Wirtz, Kerstin Peters und Patricia Weber; Schriftführerin Brigitte Ankly, Kassenwartin Anne Guillot, Beisitzer Paul Haubrich, Christiana Bruns und Ursula Leach. Der im vergangenen Jahr übernommene Auftrag der Biotoppflege im Olker Naturschutzgebiet „Rechberg“ sei mit über 340 Arbeitsstunden vorbildlich erfüllt worden, hieß es. An den Samstagen vor Ostern wurde der alte Zaun soweit wieder hergerichtet, dass die Fläche auch beweidet werden kann. alf/red
Die Ralinger Anti-Steinbruch-Bürgerinitiative „SMS“ hat auf der Mitgliederversammlung ihren Vorstand bestätigt. Die ehrenamtlichen Biotop-Pflegearbeiten im Olker Naturschutzgebiet „Rechberg“ sind fortgesetzt worden.
trierischer Volksfreund

geschrieben von kr in: Allgemein |
Apr
28
2011
169

Steinbrüche: Lichten sich im Mai die Nebel?

Trierischer Volksfreund 28.34.2011 Albert Follmann
Neuigkeiten bei zwei umstrittenen Steinbruchprojekten in der Sauer-Region: Während der Betreiber des Mesenicher Steinbruchs das Genehmigungsverfahren für eine Erweiterung beim Kreis beantragen möchte, treffen sich am 7. Mai in Amsterdam potenzielle Investoren für den geplanten “Mega-Steinbruch” bei Olk. Offenbar soll dabei die Marschroute abgestimmt werden.
Ralingen/Langsur. In der einen Riesenmulde wird bereits seit 1969 Dolomitgestein gefördert, die andere existiert bislang nur auf dem Reißbrett. So unterschiedlich die Steinbruch-Projekte auch sein mögen - hier die von den Natursteinwerken Mesenich (NSM) geplante Erweiterung von 25 auf 40 Hektar, dort die Ausweisung eines mindestens 60 Hektar großen Kalksteinbruchs mit Zementwerk bei Olk -, eines haben sie gemeinsam: Bürgerinitiativen wollen die Vorhaben um jeden Preis verhindern. In beiden Fällen könnten sich im Mai entscheidende Weichenstellungen ergeben.
Steinbruch Olk: Seit knapp drei Jahren wird über den großräumigen Kalkstein-Abbau zwischen Windmühle und Olk spekuliert. Zunächst hieß es, man wolle auf 200 Hektar ausbeuten, zuletzt war von 60 Hektar und einem Zementwerk die Rede. Die Größenordnungen wechselten ebenso wie die Namen der Investoren.steinbruch-sms Demnächst könnte sich für die Bürgerinitiative “Stoppt den Megasteinbruch Südeifel” (SMS), die sich vorwiegend mit Biotop-Pflegearbeiten beschäftigt (siehe Bericht unten), ein reales Feindbild ergeben. Laut Projektentwickler Engelbert Rausch (Firma NAT.itg, Kottenheim bei Mayen) wollen der österreichische Baukonzern Strabag und der französische Zement-Riese Lafarge bei einem Treffen am 7. Mai in Amsterdam auch das Olker Projekt thematisieren. Strabag und Lafarge hatten vor etwa einem Jahr beschlossen, ihre Zementaktivitäten in mehreren europäischen Ländern zu bündeln.

geschrieben von kr in: Allgemein |
Apr
04
2011
143

SMS sucht Zaun-Könige

Die Arbeit im Olker Naturschutzgebiet Rechberg geht weiter. Für zwei weitere Aktionen an den Samstagen 16. und 23. April werden noch Helfer und Helferinnen gesucht. Dabei geht es nun darum, den zu großen Teilen noch erhaltenen ursprünglichen alten Schafzaun zu kontrollieren, freizulegen, zu reparieren und in Teilen neu zu ziehen. Danach wäre es dann möglich, mit Hilfe von vierbeinigen Weidepflegern den Aufwuchs auf der im vergangenen Jahr freigelegten Fläche „abmähen“ zu lassen. Wer mitmachen möchte, kann sich bei der Familie Wagner, Telefon (06585) 12 03, oder bei Gerd Eiden, E-Mail eiden@luxspace.lu, melden oder einfach vorbeikommen. verein-038
Bei zwei weiteren Samstagen im Februar war ein kleiner, aber äußerst effektiv arbeitender Trupp noch einmal dem in den letzten Jahren üppig gewachsenen Gehölz im Rechberg zu Leibe gerückt. Nur noch ein großer Aschehaufen belegte am Schluss, was alles geleistet worden war. Durch den Einsatz konnte der ursprüngliche Weg durch den unteren Teil des Naturschutzgebietes freigelegt werden. Dabei stieß man am hinteren Ende auf eine regelrechte Müllkippe. Da kam die Frühjahrsputz-Aktion der Gemeinde Olk im März gerade recht. Eine große Gruppe motivierter Helfer und Helferinnen machte sich an die Arbeit, und nach und nach füllten sie einen ganzen Container mit „entsorgtem“ Müll aller Art. Eine Schranke zu Beginn des Wegs am Rechberg soll nun dafür sorgen, dass sich dort kein neuer Unrat ansammelt.
g.a.

geschrieben von kr in: Allgemein |
Mrz
31
2011
198

SMS – so geht es weiter

Mitgliederversammlung bestätigt Vorstand und berät über neue Aktivitäten
Wie geht es weiter mit SMS? Hat die Bürgerinitiative einen Sinn, auch wenn das Projekt „Steinbruch bei Olk“ (vielleicht) nicht mehr droht? Für die rund 30 Mitglieder, die am Mittwoch, 30. März, in Olk in das Gemeindehaus gekommen waren, ist dies keine Frage. Die Mitgliederversammlung bestärkte den Vorstand in seiner Arbeit und im Amt. Klaus Ritter zeigte zu Beginn auf, was im vergangenen Jahr geleistet wurde. Es sei natürlich nicht möglich gewesen, den Spannungsbogen der Aktivitäten aus dem Jahr 2009 aufrechtzuerhalten, da auch die Investoren offenbar das Projekt aufgegeben haben. Allerdings bliebe die Festlegung des Weislandes als Rohstoffsicherungsgebiet im Landesentwicklungsplan, und dies könne immer wieder neue Investoren anlocken. Deshalb sei es wichtig darauf hinzuwirken, dass der Regionale Entwicklungsplan, der derzeit erarbeitet wird, für dieses Gebiet keinen oberirdischen Abbau vorsieht.
Gerd Eiden erläuterte die Aktivitäten des Arbeitskreises Rechberg. Zu den sechs Samstagen im Sommer und im Herbst seien jeweils zwischen fünf und zwölf Helfer und Helferinnen gekommen, die über 340 Arbeitsstunden in dem Olker Naturschutzgebiet leisteten. Das Ergebnis habe den Biotopbetreuer so begeistert, dass er SMS um die Ausweiterung der Aktivitäten gebeten hat. Aber schon die Pflege des derzeitigen Gebietes wird viel Arbeit bereiten. Als nächste Aktion steht am 16. und 23. April die Ausbesserung und Instandsetzung des alten Zauns an, damit das Gebiet wieder beweidet werden kann, denn ob mit Schaf oder Mähwerk, im Herbst muss wieder der Aufwuchs von drei Hektar Fläche entfernt sein.
Die Aktivitäten des Arbeitskreises Öffentlichkeitsarbeit haben sich 2010 auf die Begleitung der SMS-Arbeit konzentriert. Ein großer Erfolg war das Drachenfest im Herbst, das möglichst wiederholt werden soll.
Alfred Wirtz zeigte die politische Arbeit der Bürgerinitiative in den Gremien von den Ortsbeiräten bis zur Planungsgemeinschaft auf. Sie kam nach außen vor allem durch die Resolution des Gemeinderats Ralingen zum Regionalen Entwicklungsplan zum Ausdruck. Darin wendet sich der Gemeinderat mit der Bitte an die Planungsgemeinschaft, bei der nunmehr vorzunehmenden Fortschreibung des ROP für den Bereich des gesamten projektierten Abbaugebiets der Gemarkung Ralingen-Olk den oberflächennahen Abbau des Kalkgesteins nicht zuzulassen.
Anne Guillot konnte als Kassenwart eine wohlgefüllte Kasse präsentieren, vor allem dank der bezahlten Pflegearbeiten im Rechberg. Die Kassenprüfer Martin Schneider und Marian Dal befanden die Kassenführung für makellos und beantragten die Entlastung des Vorstands, die einstimmig erfolgte. Einstimmig wurde auch der Vorstand in seinem Amt bestätigt; ergänzt wird er künftig durch Christiana Bruns, die Edgar Backes als Beisitzerin ablöst, und Brigitte Ankly als Schriftführerin.
Einstimmig angenommen wurden auch die vorgeschlagenen Satzungsänderungen, wonach der Verein nun bis zu vier Sprecher (zwei mit Außenvertretung) und bis zu vier Beisitzer hat.
Bleibt als Fazit: SMS lebt und behält seinen Sinn – mit und ohne Steinbruch-Bedrohung. Der Gemeinde Ralingen tut ein zusätzlicher Verein mit engagierten Mitgliedern gut, und die Arbeitsgebiete Naturschutz, Tourismus und Naherholung bieten Raum für eine Fülle möglicher Aktivitäten. Eine wurde schon an diesem Abend aufgezeigt: die Erhaltung der alten Kalkstein-Trockenmauern, wie sie im Sauertal und den anliegenden Gebieten noch vielfach anzutreffen sind, oft allerdings in einem schlechten Zustand – Kulturgüter, die es zu erhalten gilt.
ga

geschrieben von kr in: Allgemein |
SMS - Stoppt den Megasteinbruch Südeifel

Bürgerinitiative für Naturschutz,
Tourismus und Naherholung e.V.

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